
Immuntherapie: Allergien erfolgreich behandeln
Zurück zur Normalität
Bei einer Immuntherapie wird das Abwehrsystem gezielt verändert: Sie soll eine normale Abwehr wieder herstellen.
Wird die Abwehr gegen spezifische Allergene wieder aufgebaut und die übersteigerte Reaktionsbereitschaft gebremst, entwickelt sich eine Toleranz.
Die Immuntherapie gegen Allergien hat verschiedene Namen:
- Hypo- oder auch Desensibilisierung: diese Begriffe wurden in der Vergangenheit gebraucht. Sie sollten ausdrücken, dass man nach der Therapie weniger (hypo-) oder gar nicht mehr (de-) sensibel auf das Allergen reagiert.
- Spezifische Immuntherapie (= SIT): Heutzutage hat sich diese Bezeichnung durchgesetzt, weil die Therapie ganz gezielt gegen bestimmte (also spezifische) Allergene und ihre Wirkung gerichtet ist.
Die Immuntherapie ist ein besonders wichtiger Eckpfeiler der Allergiebehandlung, denn sie ist die einzige heilende und neben der Karenz präventive Behandlungsmethode: Sie greift an den Ursachen der Allergie ein. Das sieht die Weltgesundheitsorganisation WHO übrigens genauso.
Auf einen Blick
Die spezifische Immuntherapie ist die einzige anerkannte kurative Allergie-Behandlung. Außerdem beugt sie weiteren Allergien und dem gefürchteten Übergang vom Schnupfen zum Asthma dem sogenannten Etagenwechsel vor.



