
Medikamente gegen allergisches Asthma
Medikamente gegen allergisches Asthma:
- Kortison
Auch zur Bekämpfung von Asthma kommen Kortikoide zum Einsatz. - Beta2-Sympathomimetika
Beta2-Sympathomimetika werden für die Behandlung leichter bis mittelschwerer Asthmaanfälle genutzt. Sogenannte Bronchodilatatoren entspannen die Muskulatur der Atemwege. Dadurch werden die Bronchien erweitert. Je nach Dauer ihrer Wirkung werden sie zur Behandlung eines akuten Asthmaanfalls (kurze Wirkung) oder als Basisbehandlung zur Anfallsverhütung (längere Wirkung) verwendet. Kurzwirksame Beta2-Sympathomimetika werden nach Bedarf - höchstens drei- bis viermal am Tag - inhaliert, wenn der Betroffene spürt, dass er schlechter Luft bekommt.
Langwirksame Beta2-Sympathomimetika werden regelmäßig alle 12 Stunden eingenommen. In der Dauertherapie werden sie immer mit anderen Medikamenten kombiniert. Beta2-Sympathomimetika werden meist inhaliert. Für Kinder oder ältere Menschen gibt es sie auch als Sirup oder Tabletten. - Theophylline
Diese Asthmamedikamente werden ebenfalls für die Prophylaxe von Asthmaanfällen eingesetzt. Für eine wirksame Therapie müssen ausreichend hohe Konzentrationen von Theophyllin im Blut erreicht werden. Sie eignen sich für die Langzeittherapie. Meist wird Theophyllin morgens und abends als Tablette eingenommen, um Anfällen am Tage und in der Nacht vorzubeugen. - Anticholinergika
Auch Anticholinergika entspannen die Atemwegsmuskulatur, allerdings nicht so stark wie die Beta2-Sympathomimetika, und sie wirken etwas langsamer. Für den akuten Asthmaanfall sind sie daher nicht geeignet.
Sie werden vor allem bei schweren nächtlichen Asthmaanfällen bei sehr jungen oder alten Patienten und in Kombination mit Beta2-Sympathomimetika eingesetzt. Anticholinergika werden mit Dosier-Aerosolen inhaliert.





